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Donnerstag, 26. Juli 2012 um 09:30 |
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Der Fettsack betrachtete doch tatsächlich Fotos von toten Männern. Männern, die sichtlich auf bestialische Weise ermordet worden waren. Sören war sofort klar, was er da entdeckt hatte. Seit Wochen berichteten die Zeitungen von dem Hamburger Serienmörder, der wahllos junge Kerle umbrachte und ihre Leichen in die Elbe warf. Offensichtlich war Kröger der Hansekiller, wie die Medien ihn nannten…
In der aktuellen Ausgabe von „auf einen Blick" (Nr. 31/2012) ist ein weiterer Kurzkrimi von mir erschienen. Darin traut ein junger Einbrecher sich zu, es mit einem berüchtigten Serienkiller auf- und diesen auszunehmen. Aber er hat die Situation nicht ganz richtig eingeschätzt ...
Das Heft ist bis zum 10. August im Zeitschriftenhandel zu bekommen. |
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Freitag, 09. September 2011 um 16:41 |
"Letzten Monat haben Sie eine Kampagne für Carlotta Larochelle gemacht", keifte Maus. "Das Mädchen ist siebzehn und strohblöd. Was für eine Autorenpersönlichkeit hat die, bitteschön?" "Sie hat etwas anderes", sagte Vering. "Sie hat, nun ja, sie hat ..." "Möpse", sagte Reimann und grinste wieder. "Haben sie die Dinger mal gesehen? Mit solchen Möpsen auf dem Cover kriegt man auch einen Beipackzettel für Abführzäpfchen auf die Bestsellerliste." "So ist es", sagte Vering. "Sex sells. Und stell dich endlich den Tatsachen, Maus. Mit dir will wirklich niemand ins Bett."
Die Fernsehzeitschrift "auf einen Blick" hat eine neue Krimireihe gestartet, und ich freue mich, dass ich (s.c.j.) regelmäßig dazu beitragen werde. Es handelt sich um Heimatkrimis, die jeweils in der Gegend handeln, in der die entsprechende Regionalausgabe von "auf einen Blick" verkauft wird. In der aktuellen Nord-Ausgabe (37/2011) bin ich mit einer Geschichte vertreten, in der ein Autor um jeden Preis in das Verkaufsprogramm einer großen Buchhandelskette aufgenommen werden möchte und dafür zu verzweifelten Mitteln greift. Schauplatz der Geschichte ist Schwerin. Im wirklichen Leben könnte sie allerdings wohl nirgendwo stattfinden. Dafür sind Personen und Ereignisse dann doch zu weit hergeholt ...
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Donnerstag, 13. Januar 2011 um 12:18 |
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„Das ist tatsächlich der 139. Literatur Quickie mit Marc van der Poel. Ich freu mich sehr, dass er da ist. Und wie immer haben wir natürlich hier und da eine kleine Anekdote zum Autoren. Bei Marc van der Poel ist das erst mal sehr profan benannt: Seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Holländer, er Kanadier, sein Besteck setzt sich aus Schweden zusammen, seine einzige Kaffeetasse ist Dänin, sein Teddy spricht Polnisch und Italienisch … Und bei so vielen Nationalitäten fehlte ihm noch eine und zwar die französische. Und weil er vom Schreiben nicht leben kann und nicht leben konnte, ist er vor langer, langer Zeit in den Elsass ausgewandert und hat dort Königspudel und Schäferhunde gezüchtet, um aus ihrer Milch Hundekäse herzustellen - nennt sich auch ‚Fromage de Chien‘. Und das war zwei Jahre total erfolgreich. Alle haben diesen Käse gefressen. Nach zwei Jahren war der Boom vorbei. So ähnlich wie bei Froschschenkeln. Das war auch nach zwei Jahren durch, das Thema. Er ist nach Deutschland zurückgekehrt und hat sich dann mit der Erfindung von Personen beschäftigt - also in seinen Geschichten. Und hat vor der Lesung tatsächlich behauptet, ihr seid alle seine Erfindungen.“ Das ist das Beste am Literatur Quickie, dass man eine neue Biografie bekommt, die man anschließend behalten darf. Der Literatur Quickie ist eine Lesereihe, die „2007 in Hamburg ins Leben gerufen wurde und einmal wöchentlich Hamburger AutorInnen zu einer 17-minütigen Kurzlesung einlädt. Anfänglich fanden die Veranstaltungen in der Hamburger Bar „439“, seit dem 8. September 2010 im „Feldstern“, einer Szene-Kneipe im Hamburger Schanzenviertel statt. Heute ist der Literatur Quickie mit mehr als 140 Terminen die langlebigste Literaturveranstaltung Hamburgs“ (Wikipedia). Am 12. Januar durfte ich dort zu Gast sein und zwei meiner Geschichten vortragen. Schöne Location. Tolles Publikum. Supernette Betreuung durch die Gastgeber Lou A. Probsthayn und Gunter Gerlach. Hat einfach nur Spaß gemacht. À propos: Il y a encore plusieurs livres de Fromage de Chien plus délicat en stock! Veuillez adresser votre commande directement à mon revendeur autorisé Lou A. Probsthayn. |
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Dienstag, 17. August 2010 um 10:52 |
 Am 14. August hat die Autorengruppe espressivo ihre schon traditionelle Lesung in Dinkelscherben veranstaltet. Ich war leider nicht dabei, habe mir aber sagen lassen, dass es sehr schön war. Ausführliche Infos gibt es auf der espressivo-homepage. |
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Geschrieben von: Sophie Karlis
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Montag, 29. März 2010 um 10:52 |
Drei Lesungen an drei Tagen, bis auf den letzten Stehplatz ausverkauft, die Presse war da (siehe den Link unter diesem Eintrag), der NDR brachte eine Ankündigung, sogar aus München waren Zuhörer angereist: Unsere „Wie Küsse im Dunkeln“-Lesetour vom 26. bis 28. März in Buxtehude und Hamburg hätten wir uns schöner nicht ausmalen können!
Station der espressivo-Lesereise: Das Kulturzentrum "Honigfabrik" in Hamburg-Wilhelmsburg Kein Klappstuhl, kein Quadratmeter blieb ungenutzt. Trotz des Aprilwetters kamen die Zuhörer zu allen drei Terminen in Scharen und ließen sich zu kurzen wie intensiven Berührungen mit den Schicksalen, Sehnsüchten und Skurrilitäten der Protagonisten in den espressivo-Geschichten verführen.
Mit den Schrullen von Onkel Bernd zum Beispiel, der gern Stecknadeln belichtet. Mit dem Heimweh einer Frau im nächtlichen Berlin, mit der besonderen Liebe eines namenlosen Fremden zur Einsamkeit. Mit Caspar, der sich mit seinem Bruder auf das dünne Eis des zugefrorenen Sees wagt und dem Flug einer Sahnetorte, der die Gemüter erhitzt.
Gefühlvolle Berührungen waren auch die musikalischen Intermezzi von Silvio Kuschmierz auf der Gitarre und Cornelia Fröschl auf der Querflöte, die mit Klängen selbst kleine Geschichten erzählten. Durch das Programm führten Anna Warner, Gesina Cramer und Jürgen Hayer. Mit dem Motto "Wie Küsse im Dunkeln" lehnt sich espressivo an das Stephen-King-Zitat an, der sagt, eine Kurzgeschichte sei "like a kiss in the dark from a stranger".
Auch das Gastspiel im Norden war wie ein Kuss im Dunkeln: aufregend, unvergesslich - und allzu schnell wieder vorbei. Die nächsten Lesungen für 2010 sind darum schon in Planung. Erstmal aber werden wir uns mit Volldampf in die Arbeit an unserer neuen Anthologie stürzen. So ein Lese-Wochenende voller Begegnungen, Gespräche und Geschichten ist einfach die beste Schreibmotivation ...
Stimme zur Lesung: "Speed-Dating mit acht Autoren" (Buxtehuder Tageblatt).
Quelle: http://www.autorengruppe-espressivo.de/espressivo_aktuell_10.html |
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