Marc van der Poel

Kunst ist, wenn man's nicht kann
- denn wenn man's kann, ist's keine Kunst

 
Januar 2010
März 2010 - espressivo liest in Norddeutschland
Sonntag, 31. Januar 2010 um 14:21
Notizen / Ankündigungen

espressivos in Buxtehude und Hamburg„Eine Kurzgeschichte ist wie der Kuss eines Fremden im Dunkeln”, sagt Stephen King und wir - die Mitglieder der Autorengruppe espressivo - haben unsere kommende Lesereise unter dieses Motto gestellt: "Wie Küsse im Dunkeln" heißt das Programm aus spannenden, nachdenklichen, romantischen, schrägen und in jedem Fall unterhaltsamen Short Stories, das wir gerade für Deutschlands Norden zusammenstellen. 

Wie im vergangenen Jahr werden wir auch diesmal in Buxtehude und Hamburg zu Gast sein:

Freitag, 26. März 2010
19:30 Uhr
Buchhandlung “Schwarz auf Weiß”
Ritterstraße 9, 21614 Buxtehude, Tel.: 04161 / 99 99 70 0
Vorverkauf und Abendkasse: 4 Euro

Samstag, 27. März 2010
20:15 Uhr
Literaturcafé Mathilde
Bogenstraße 5, 20144 Hamburg, Tel.: 040 / 41 49 53 84
http://www.mathilde-hh.de
Vorverkauf und Abendkasse: 4 Euro, Fördermitglieder: 3 Euro

Sonntag, 28. März 2010
10:00 Uhr
Honigfabrik, Café Pause (mit Frühstücksangebot)
Industriestraße 125-131, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg, Tel.: 040 / 42 10 39 13
http://www.honigfabrik.de
Eintritt frei

Ich selbst werde nach bisherigem Stand der Planung in Buxtehude sowie in der Honigfabrik lesen und in der Mathilde zumindest anwesend sein. 

Ausser mir lesen voraussichtlich: Kirsten Bloem, Gesina Cramer, Cornelia Fröschl, Jürgen Hayer, Nina Hornauer, Sophie Karlis, Hella Lopez-Eberhard, Myrna Maxam, Katharina Offenborn, Philipp Reichert, Meike Stewen, Claudia Vieregge, Anna-Kathrin Warner und Ulrike Weinhart.
Musik machen Cornelia Fröschl und Silvio Kuschmierz.

Mögt ihr kommen? Ich würde mich sehr freuen. 


Tanja steigt aus
Sonntag, 24. Januar 2010 um 11:16
Notizen / Vom Schreiben etc.
FUNK UHR Krimi von Marc van der PoelSie schloss die Augen, als sie Karins Schreie aus dem Wohnmobil hörte. Der Parkplatz war menschenleer. Niemand sonst konnte beobachten, was vor sich ging. Nach einigen Minuten kam Dirk zurück und ließ sich auf den Fahrersitz fallen. "Die Schlampe wollte aufhören. Ich hab ihr zugeredet, damit sie noch ein bisschen weitermacht."
Er legte seine rechte Hand auf Tanjas Oberschenkel. "Und du? Schon mal darüber nachgedacht, mich zu verlassen?"


Ein Auszug aus meinem Kurzkrimi "Tanja steigt aus", der diese Woche in der FUNK UHR (4/2010) erschienen ist. Die vollständige Geschichte ist auf Seite 94 nachzulesen. Das Heft ist noch bis Donnerstag, d. 28.01. im Zeitschriftenhandel zu bekommen.

Ein Neues Jahr ...
Freitag, 01. Januar 2010 um 10:59
Notizen / Über diese Website

marcvanderpoel.net am Start… - eine neue Website. Es riecht hier noch nach frischer Farbe und die Schritte hallen, weil es so wenig Einrichtung gibt. Aber marcvanderpoel.net geht endlich an den Start und ich freue mich auf jeden, der diese Seiten besuchen wird.

Hier werde ich über mein Schreiben und meine Veröffentlichungen und gelegentlich das eine oder andere über mich berichten.

Ein paar Pinselstriche sind noch zu machen, ein paar Schrauben nachzuziehen und einzelne ältere Artikel zu posten. Und wer einen bestimmten Inhalt oder eine besondere Funktion vermisst oder Schwierigkeiten bei der Darstellung hat, kann mir eine Mail schicken. Ich will dann versuchen, das Problem zu beheben. Wenn alles läuft, wird es hier auch einen RSS-Feed geben.

Fürs Erste wünsche ich allen Besuchern viel Spass beim Stöbern und alles Gute für das Neue Jahr 2010!

 


Zwischenstation

„Das war der Winter, in dem die beiden kamen.”
„Die Zwillinge?”
Willi nickte. „Ich hatte gehört, dass zwei neue Mädchen ins Dorf gezogen waren. Also machte ich mich eines Abends auf, um einen Blick in ihr Fenster zu werfen.”
Hans pfiff anzüglich. „Der Willi, schau an!”
„Ich bin auf einen Baum gestiegen. In ihrem Garten.”
„Was hast du gesehen?”

aus "Zwillinge" von Marc van der Poel

Herzklopfen und andere Lebenszeichen

Es gibt hier nur einen Highway. Und zwei Richtungen. Sie kam aus der anderen. Auch sie hat kein Geld mehr. Hat mir mit ihren letzten Dollars eine Mahlzeit spendiert. Und ein gemeinsames Hotelzimmer. Morgen stehen wir beide auf der Straße. Zwei Deutsche am Ende einer leeren Fahnenstange. In Shithole-Town, Nevada, USA.
Julia hat Pullover und Jeans ausgezogen und sitzt im Schneidersitz auf dem Bett. Sie sieht mich an.

aus "Sterntaler" von Marc van der Poel